
Aktuelle News
Ausgezeichnete Kommunikation: Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) hat am 24. Juni 2010 den Award GWA Profi 2010 an BITZER verliehen. Ziel des Preises ist es, umfassende, kreative und langfristig angelegte Business-to-Business (B-to-B) Markenkommunikation auszuzeichnen. Eine Experten-Jury prämierte die BITZER Kampagne „Das Herz der Frische“, die von der Stuttgarter Agentur RTS Rieger Team entwickelt worden ist. Seit Dezember 2009 führt BITZER die Kampagne Schritt für Schritt ein. Kern des neuen Konzepts ist die Darstellung der BITZER Verdichter und ihrer Anwendungen in Röntgen-Optik. Dadurch können die Produkte in der Anwendung oder auch das Innenleben eines Verdichters gezeigt werden, was üblicherweise unter dem Gehäuse verborgen bleibt beziehungsweise in Anlagen verbaut und somit nicht sichtbar ist. Die Kampagne findet in allen Mitteln der internen und externen Kommunikation Anwendung: von Anzeigen, über Broschüren und das Internet bis hin zur Mitarbeiterkommunikation.
Bei der Verleihung des Awards vor 100 geladenen Gästen im Düsseldorfer Restaurant Monkey‘s West sagte GWA Vizepräsident und Juryvorsitzender Frank Merkel: „Ich bin begeistert, auf welch hohem Niveau dieses Jahr die Einreichungen und vor allem die Preisträger sind. Das müsste zukünftig Ansporn für alle Agenturen und deren Auftraggeber sein, sich an diesem Award zu beteiligen. Deutschland ist ein Industrieland und Markenkommunikation ist ein Erfolgsfaktor. Der GWA Profi entwickelt sich zu einer wichtigen Messlatte.“ Der GWA hat den Profi-Award bereits zum dritten Mal für erfolgreiche B-to-B-Kommunikation verliehen.
Sieger in der Kategorie öffentlicher Personenverkehr (ÖPV): Der langjährige BITZER Kunde Spheros GmbH ist für die neuartige Klimaanlage „Citysphere“ mit dem Innovationspreis 2010 des Fachmagazins „busplaner“ ausgezeichnet worden. Die Modulklimaanlage arbeitet auf Basis eines neuen Klimatisierungskonzepts, ihr Herzstück ist ein hermetischer BITZER Hubkolbenverdichter. Er wird mit dem Kältemittel CO2 betrieben und ist das Ergebnis einer exklusiven Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit zwischen Spheros und BITZER.
In Kombination mit dem Verzicht auf Schlauchleitungen in der „Citysphere“ trägt der Verdichter der Baureihe ECH zur bestmöglichen Dichtigkeit der Klimaanlage bei: Dank minimaler Kältemittelleckage ist die Anlage wartungsfrei, was sich in deutlich verringerten Lebenszykluskosten niederschlägt. Der Verdichter wird von einem 24 Volt-Elektromotor angetrieben und garantiert so eine konstante Kälteleistung, unabhängig von der Drehzahl des Fahrzeugmotors. Das reduziert den Kraftstoffmehrverbrauch im Vergleich zu Bussen mit herkömmlichen Klimaanlagen erheblich. Sehr einfach ist auch die Montage der Anlage – sie ist bereits mit dem Kältemittel vorbefüllt und es müssen keine Kältemittelleitungen oder Luftkanäle im Fahrzeug verlegt werden. Den Innovationspreis hat die Fachzeitschrift „busplaner” bereits zum dritten Mal in den Kategorien ÖPV, Touristik und Technik vergeben.
Von links: Rainer Große-Kracht (BITZER), Li Bing (Songzhi), Stephan Luerssen (BITZER), Chen Fuquan (Songzhi) und seine Frau, Christiane Schaufler-Münch (BITZER), Peter Schaufler, Senator h. c. (BITZER), Julia Xue (MACS Marketing and Consulting), Helmut Meyer, Bill Feng, Eduardo Martin, Liang Xiao (alle BITZER).
Das hat Tradition: Bereits seit mehr als zehn Jahren arbeiten BITZER und das chinesische Unternehmen Songzhi mit Sitz in Shanghai im Bereich der Busklimatisierung eng zusammen. Ebenfalls traditionell ist das Treffen der BITZER Geschäftsführung mit dem Management von Songzhi während der Messe Busworld in Shanghai, um in partnerschaftlicher Atmosphäre die zukünftige Zusammenarbeit zu festigen. So geschehen auch bei der diesjährigen Busworld Anfang Mai – mit großem Erfolg: Der geschäftsführende Direktor von BITZER, Peter Schaufler, Senator h. c., sowie Rainer Große-Kracht, Chief Technology Officer, Helmut Meyer, Director Transport Products, und Stephan Luerssen, Managing Director BRT, unterzeichneten gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Chen Fuquan und dem Geschäftsführer Li Bing von Songzhi einen Großauftrag für BITZER. Songzhi, Marktführer mit circa 1.000 Mitarbeitern und mehr als 75 Prozent Anteil am City-Busmarkt in China, beauftragte den Spezialisten für Kältemittelverdichter mit der Lieferung von 22.000 Stück vier- und sechszylindriger BITZER Fahrzeugverdichter. Eingesetzt werden die Hubkolbenverdichter vornehmlich in Bussen der Firmen „Beijing Bus Betrieb" und „Golden Dragon".
Peter Schaufler (Mitte) ist am 9. Juni mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.
Peter Schaufler, Ehrensenator der Universität Hohenheim, Chief Executive Officer und Alleininhaber der Bitzer SE, ist am 9. Juni in Stuttgart mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der Ministerialdirektor im baden-württembergischen Wissenschaftsministerium, Klaus Tappeser, hat die Ehrung an den Unternehmer für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur überreicht. „Senator h. c. Peter Schaufler hat sich für das Gemeinwesen in Deutschland auf vielfältige Weise verdient gemacht. Sein besonderes Augenmerk galt und gilt der Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung, vor allem auf dem Gebiet der Kälte- und Klimatechnik“, sagte Tappeser. Als Gründe für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes nannte Tappeser unter anderem das hohe kulturelle Engagement von Peter Schaufler: Er sei aktives Mitglied mehrerer Fördervereine – darunter dem Freundeskreis des Kunstmuseums Stuttgart und der Staatsgalerie Stuttgart. Die von ihm gegründete Stiftung "The Schaufler Foundation" ist Träger des Kunstmuseums "SCHAUWERK Sindelfingen", das am 11. Juni in den ehemaligen Produktionshallen neben dem Hauptsitz der Bitzer SE in Sindelfingen eröffnet wird.
Keun Ock You (links) nahm die Auszeichnung „Distributor of the Year" von Peter Schaufler, Senator h. c. (2. v. links), entgegen.
Am 4. und 5. Mai 2010 veranstaltete BITZER Refrigeration Asia ihre im Zweijahresrhythmus stattfindende Strategiekonferenz. Peter Schaufler, Senator h. c., eröffnete die Konferenz mit dem Thema „Bereit für eine energiesparende Zukunft“. Es nahmen Vertreter zahlreicher führender Vertriebsunternehmen und OEMs aus dem gesamten asiatisch-pazifischen Raum teil, die eine langjährige, enge Zusammenarbeit mit BITZER pflegen. In diesem Jahr fand die Veranstaltung im Sheraton Grande Walkerhill Hotel in Seoul, Südkorea statt. Insgesamt waren 82 Teilnehmer aus der Region Asien/Pazifik sowie BITZER Mitarbeiter aus Deutschland anwesend.
Ein Schwerpunkt des Seminars lag auf Produkten wie den Scrollverdichtern der ORBIT 8 Serie für R410A, den optimierten Hubkolbenverdichtern der Baureihe BITZER ECOLINE für R134a und den weiterentwickelten Schraubenverdichtern der Baureihe CSW. Ein weiteres Kernthema waren Erfolgsprojekte im Bereich der natürlichen Kältemittel und Lösungen für die Umrichtertechnik.
BITZER berichtete über Expansionen und Entwicklungsinvestitionen des Jahres 2009. Dazu gehören das neue Werk für die Fertigung von Scrollverdichtern in Syracuse, USA, Green Point in Korea, der Ausbau des BITZER Werks in Indonesien sowie ein neuer Standort für BITZER UK. Außerdem wurde die Entwicklung der BITZER ECOLINE Baureihe, der Ausbau der CO2-Produktpalette und die Erweiterung der Serie mit Frequenzumrichter präsentiert. Diese umfangreichen und selbstbewussten Investitionen erfolgten ausnahmslos während der globalen Wirtschaftskrise und unterstreichen die weltweite Stärke und Stabilität von BITZER.
Am letzten Abend gab BITZER ein Gala-Dinner im repräsentativen Aston House mit Blick auf den Fluss Han. Bei dieser Veranstaltung wird traditionell der mit Spannung erwartete Preis für den Vertriebspartner des Jahres, den „Distributor of the Year“, verliehen. In diesem Jahr wurde Samyoung Machinery Co. Ltd prämiert. Das Unternehmen blickt auf eine zwanzigjährige Zusammenarbeit mit BITZER zurück, verzeichnet außergewöhnliche Erfolge auf dem Gebiet der Aluminium-Verdichter und verfügt über ein florierendes Geschäftsmodell für Vertrieb und Großhandel der gesamten Produktpalette von BITZER. Keun Ock You nahm die Auszeichnung entgegen und sagte seine Unterstützung auch für die Zukunft zu.
Die Strategiekonferenz wurde als durchschlagender Erfolg gewertet. BITZER und die Repräsentanten des Unternehmens aus dem asiatisch-pazifischen Raum waren sich darin einig, dass in den kommenden Jahren der Weg in eine grüne und energiesparende Zukunft führen wird.
Thomas Geißler (rechts) und Bryan Sura in der Lehrwerkstatt bei BITZER in Schkeuditz.
Zum diesjährigen bundesweiten „Tag des Ausbildungsplatzes" der Bundesagentur für Arbeit besuchte Vorstandsmitglied Raimund Becker das BITZER Werk in Schkeuditz. Das Unternehmen setzt seit seiner Gründung auf eine fundierte betriebsinterne Ausbildung seiner Mitarbeiter, um den Fachkräftenachwuchs sicherzustellen. Wie ernst BITZER das Thema Ausbildung nimmt, konnten die Besucher bei einem Betriebsrundgang sowie einem Besuch der Lehrwerkstatt erleben.
„Das Jahr der Wirtschaftskrise ging natürlich auch am Unternehmen BITZER nicht spurlos vorüber", sagt Frank Fuhlbrück, Werksleiter von BITZER in Schkeuditz. „Doch trotz der schwierigen Umstände konnten wir auch 2009 wieder fünf Ausbildungsplätze anbieten – und wir haben sogar noch einen angehenden Meister als zusätzlichen Ausbilder für unsere Lehrwerkstatt eingestellt." Insgesamt wurden im BITZER Werk in Schkeuditz seit der Gründung 1991 mehr als 80 Azubis ausgebildet. „Es freut mich besonders, dass in diesen fast 20 Jahren kein Azubi seine Ausbildung bei uns abgebrochen hat", so Frank Fuhlbrück weiter. Und Ingo Smit, Leiter Human Resources am Stammsitz des Unternehmens in Sindelfingen ergänzt: „Als führendes Unternehmen unserer Branche garantieren wir unseren Kunden beste Qualität unserer Produkte. Nur mit optimal ausgebildeten Fachkräften können wir dies dauerhaft leisten. Seit Jahren setzen wir deshalb auf eine fundierte Ausbildung unserer Nachwuchskräfte, sie ist ein zentraler Baustein für unseren Erfolg am Markt. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung bieten wir unseren Azubis in Schkeuditz daher generell einen unbefristeten Arbeitsvertrag an." Sogar im Krisenjahr 2009 konnte BITZER den Azubis diese Möglichkeit bieten – und alle haben angenommen. Das Vertrauen zahlt sich aus: Die meisten der bei BITZER in Schkeuditz seit 1991 ausgebildeten Azubis sind auch heute noch im Unternehmen tätig. Insgesamt beschäftigt BITZER am Standort circa 600 Mitarbeiter, die im Jahr 2009 fast 120.000 Hubkolbenverdichter und Aggregate produziert haben.
Zusammenarbeit mit außerbetrieblichen Bildungsträgern
BITZER bietet zusätzlich eine Vielzahl an Praktikumsplätzen an und kooperiert mit diversen außerbetrieblichen Bildungsträgern. In den letzten drei Jahren konnten über 90 Praktikanten im BITZER Werk in Schkeuditz Praxiserfahrung sammeln, darunter 65 Praktikanten im Zuge ihrer Ausbildung sowie 25 Schüler. Im Rahmen Ihrer Diplomarbeit werden auch Diplomanden beschäftigt, vornehmlich im technischen Entwicklungszentrum. Für BITZER ist dies eine weitere Maßnahme, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und Ingenieursnachwuchs zu sichern. Eine besondere Bedeutung kommt außerdem der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Werk Schkeuditz zu. „Mit der AWO verbindet uns bereits seit 1996 eine enge Partnerschaft", so Frank Fuhlbrück. „Bis zu 20 behinderte Mitarbeiter übernehmen beispielsweise Arbeiten der Vormontage und sind ein verlässlicher, unverzichtbarer Partner in unserer Produktion. Wenn diese Arbeitskräfte ausfallen würden, würden hier im Werk innerhalb von zwei Tagen die Bänder stillstehen." Und auch an der TU Dresden nimmt das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr: Die BITZER Stiftungsprofessur finanziert den Lehrstuhl für Kälte- und Kompressorentechnik. Initiiert wurde sie von Chief Executive Officer und Mehrheitseigner von BITZER Peter Schaufler, Senator h. c.
António Granjeia, 55, ist Vizepräsident von Centauro Internacional in Portugal.
António Granjeia, 55, ist Vizepräsident von Centauro Internacional in Portugal.
Er arbeitet seit 27 Jahren für das Unternehmen und ist bereits seit 30 Jahren mit BITZER Produkten vertraut. In diesem Interview spricht er mit uns über natürliche Kältemittel, insbesondere über CO2.
António, womit haben Sie in Ihrer täglichen Arbeit zu tun?
António Granjeia: Als Vizepräsident bin ich verantwortlich für Forschung und Entwicklung sowie für die Qualitätssicherung bei Centauro Internacional. Außerdem bin ich technischer Leiter. Man könnte sagen, bei meiner täglichen Arbeit befasse ich mich mit Anwendungstechnik und der Schulung von neuen Ingenieuren. Ich arbeite an After-Sales-Dienstleistungen und kundenspezifischen Lösungen. Kunden mit technischen Problemen rufen mich und mein Team an, wenn sie individuelle Lösungen für spezielle Anforderungen suchen.
Sie haben am BITZER Seminar zu natürlichen Kältemitteln teilgenommen. Was haben Sie gelernt, und worin besteht für Sie der größte Nutzen an Ihrer Teilnahme?
António Granjeia: Ich nehme seit vielen Jahren an BITZER Seminaren zu verschiedenen Themen teil. Ich finde sie immer sehr hilfreich – nicht zuletzt deshalb, weil mein Unternehmen BITZER Produkte in vielen Kundenprojekten einsetzt. Die Referenten von BITZER erklären die neueste Technik ganz unkompliziert, und auf ihre Informationen kann man sich immer verlassen.
Gibt es Erkenntnisse aus diesem Seminar, die Sie bei Ihrer Rückkehr nach Portugal sofort in die Praxis umsetzen werden?
António Granjeia: Ja, die gibt es. Die wichtigste betrifft Kaskadenanwendungen mit CO2 als Kältemittel. Wir erhalten viele Kundenanfragen zu CO2-Systemen
und mussten unser Wissen darüber auffrischen. Mit den Verdichtern von BITZER haben wir jetzt die Möglichkeit, gute Lösungen für unsere Kunden zu finden.
Welches natürliche Kältemittel wird Ihrer Ansicht nach in Zukunft in den Mittelpunkt des Interesses der Klima- und Kältetechnikbranche rücken?
António Granjeia: Nach allem, was ich in den Märkten erfahre, in denen wir unsere Klima- und Kältetechniklösungen verkaufen, denke ich, dass CO2 auf jeden Fall ein, wenn nicht sogar das Kältemittel der Zukunft ist. So sieht meine aktuelle Vorhersage aus.
Was sind für Sie die Hauptprobleme bei natürlichen Kältemitteln?
António Granjeia: Wenn ich die Situation in meinem Land oder auch in Spanien und den übrigen Märkten betrachte, in denen wir arbeiten, dann haben die Betreiber das Potenzial natürlicher Kältemittel, insbesondere von CO2, noch nicht ausreichend verstanden. Deshalb sind sie noch nicht bereit, für die Nutzung dieses natürlichen Kältemittels etwas mehr zu bezahlen. Auch die fristgerechte Lieferung stellt ein großes Problem dar: Die großen Marktteilnehmer erwarten in der Regel eine Lieferung innerhalb von drei, vier oder fünf Wochen. Aber die Gesetzgebung für diese neuen Kältemittel ist kompliziert, und ich glaube nicht, dass solche zeitlichen Vorgaben eingehalten werden können. Daher denke ich, dass die Betreiber in bestimmter Hinsicht informiert werden müssen: Wenn sie wirklich umweltbewusst sein wollen, müssen sie ihre Ansichten noch etwas ändern und den Anlagenbauern mehr Zeit geben, um die Arbeiten korrekt auszuführen und die Zuverlässigkeit der Anlagen zu gewährleisten. Momentan muss man es sich so vorstellen, dass ein neuer Supermarkt eröffnet wird, während der Techniker noch an den Ventilen arbeitet. Bei neuen Kältemitteln wie CO2 ist das nicht möglich, wie ich im Seminar erfahren habe – aus Sicherheitsgründen und auch aufgrund der Funktionsweise der Systeme.
Realisieren Sie CO2-Projekte bei Ihren Kunden?
António Granjeia: Seit mehr als zwei Jahren liefern wir CO2-Wärmeübertrager an unsere Kunden, vor allem in Deutschland und den Niederlanden. Wir bekommen auch Anfragen zu Verbundanlagen. Mit deren Produktion beginnen wir wahrscheinlich in diesem Jahr.
Wie häufig haben Sie an BITZER Seminaren teilgenommen, und welche waren es?
António Granjeia: Sehr, sehr oft! Die Teilnahmezertifikate hängen bei mir an der Wand, aber welche es genau waren, kann ich nicht mehr sagen. Ich bin schon oft hier in Sindelfingen gewesen. In den letzten Jahren hat es große Entwicklungen bei BITZER gegeben, aber ich habe immer das Gefühl, dass sie der richtige Partner für Kälte- und Klimatechnik sind.
António Granjeia: Auf jeden Fall. Es wäre gut, wenn BITZER mehr Seminare auch für Betreiber anbieten würde, so dass sie ein besseres Verständnis für die Schwierigkeiten mancher Projekte oder Anforderungen entwickeln – besonders in Bezug auf natürliche Kältemittel.
Gewinnen Sie 10.000 EURO für das beste Konzept
Aufgrund der hohen Beteiligung und des Erfolges in den vergangenen Jahren ist die Association of European Refrigeration Component Manufacturers (ASERCOM ) stolz darauf, auch 2010 den ASERCOM Energy Efficiency Award wieder auszuschreiben.
Ziel von ASERCOM ist es, ein herausragendes innovatives Konzept zur Verbesserung der Energieeffizienz zu würdigen. Der Energieverbrauch während der Lebensdauer von Kälte- und Klimaanlagen leistet einen weitaus höheren Beitrag zur Erzeugung von Treibhausgasen als direkte Emissionen von HFKW-Kältemitteln. So machen derartige Systeme in Europa zum Beispiel 14% des Energieverbrauchs aus. Eine Verbesserung der Effizienz stellt daher eine Hauptverantwortung unserer Industrie im Hinblick auf die Reduzierung von Emissionen dar.
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird für das innovativste Energiesparkonzept oder -system auf dem Gebiet der Kälte- und Klimatechnik vergeben – Wärmepumpen eingeschlossen. Ein internationales Gremium von technischen Experten wird die Bewerbungen auswerten. Bewerber müssen ein neues Konzept vorstellen, das technisch machbar ist und sich wirtschaftlich realisieren lässt.
Details zur Teilnahme finden Sie auf der ASERCOM Website: www.asercom.org
Zusätzliche Informationen erhalten Sie bei:
ASERCOM Office, Motzstrasse 91, D-10779 Berlin, Germany Phone: +49 30 21 47 98 72, fax: +49 30 21 47 98 71, email: office@asercom.org
Anmeldeschluss für die Bewerbung: 31. Juli 2010